Behringstrasse 36a, 38-40

  • STANDORT BEHRINGSTRASSE 36A, 38-40, HAMBURG-ALTONA
  • FLÄCHE 6885 M² BGF, 66 WOHNEINHEITEN, 100 % GEFÖRDERT, TIEFGARAGE
  • BAUHERR RICHARD DITTING GMBH & CO. KG IM AUFTRAG DER SAGA/GWG

Die Richard Ditting GmbH & Co. KG plant im Auftrag der SAGA/GWG an der Behringstraße 36a-40 eine Wohnanlage mit 66 geförderten Wohneinheiten. Die Mischung von unterschiedlichen Wohnungstypen und -größen stellt ein breites Angebot an Nutzer verschiedener Altersgruppen in unterschiedlichen Lebenssituationen dar.

Der geplante Baukörper schließt die vorhandene Baulücke und fügt sich in das kleinteilige, heterogene Straßenbild ein. Die geplanten Attikahöhen korrespondieren mit der angrenzenden Bebauung. Der Gebäudekörper unterteilt sich sowohl gestalterisch als auch treppenhausweise in den Straßenriegel als sogenanntes Torhaus und das sich hinten anschließende Hofhaus.

Die Fassade gliedert sich straßenseitig in 2 Hauptbestandteile: Den Hauptbaukörper (EG-4.OG) und das aufgesetzte, zurückspringende Staffel- bzw. Doppelstaffelgeschoss (5.-6.OG). Der Hauptbaukörper aus verschiedenfarbigen Verblendsteinen (Rot-, Beige- und Brauntöne) ist durch mehrere Vor- und Rücksprünge kleinteilig gegliedert. In Anlehnung an den westlich angrenzenden Nachbar Behringstr. 42-44 wird der Hauptbaukörper an drei Stellen bis ins 5.OG geführt, so dass ein sich wiederholendes Kopfmotiv entsteht. Der Straßenriegel ist als Hochparterre geplant. Alle straßenseitigen Außensitze sind als Loggien oder Dachterrassen vorgesehen, so dass die Fassade hier keine vorspringenden Bauteile aufweist. Teilweise werden Fenster mit ca. 1 cm eingedrückten Verblendfaschen versehen.

Die Staffelgeschosse im 5. und 6. OG springen straßenseitig deutlich hinter die Hauptfassade zurück und setzen sich mit einer eigenen Materialität aus Metallpaneelen in einem Champagner- oder Rosé-Ton von der Hauptfassade ab. Die Paneele werden in einem unregelmäßigen Raster angeordnet.

Die Zufahrt/Erschließung des Hofareals und der rückwärtig gelegenen Seniorenwohnanlage wird durch eine 2-geschossige Tordurchfahrt gebildet. Sie erhält straßenseitig ein Portal aus Sichtbetonelementen und einen Schriftzug für eine repräsentative Adressbildung der rückwärtigen Bebauung.

Durch Ausformung der Kubatur und Geschossigkeit reagiert der Entwurf auf die im Hof bereits bestehende Seniorenwohnanlage. Es ist geplant mit dem Neubau an die südliche Giebelseite der Seniorenwohnanlage in Form einer Loggia anzubauen. Die Innenhoffassaden werden mit WDVS aus mineralischen Dämmstoffen, sowie mineralischen Putz- und Anstrichsystemen versehen. Die einzelnen Gebäudeteile sind dabei hausweise in verschiedenen Farben (Blau-grau, Beige und Hellrot) abgesetzt und mit einem jeweils abgetönten Sockel versehen. Als zusätzliche Gestaltungselemente erhalten die Fenster teilweise malermäßige Fensterfaschen in Weiß. Außensitze im Innenhof werden als Balkone mit geschlossener Brüstung (Schlosserkonstruktion mit davor gehängten geschlossenen Fassadentafeln) ebenfalls in Weiß ausgeführt.